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Rezesionen von "Die falschen Schuhe"

Gerne empfehle ich "Die falschen Schuhe" immer wieder Angehörigen von Menschen mit Essstörungen, da das Buch einen guten Einblick in das Innenleben aller Betroffenen bietet.
Das Buch zeichnet sich dadurch aus, dass es die Perspektiven aller Familienmitglieder aufzeigt, sie dem Leser näher bringt und damit verständlich macht.

sowhat - Institut für Menschen mit Essstörungen
Mag. Sabine Schmid-Sipka, Leitung sowhat Wien

From:Dr. Baumgartner
Sent:Thursday, September 11, 2008 9:26 PM
To: info@susannalaenger.com
Subjekt: rezension

Ich war vom ersten moment gefessetl.
Die autorin versteht es großartig, eine familie im bürgerlichen umfeld, wie wir sie alltäglich beobachten können, genau und liebevoll zu beschreiben.
Die magersucht eines kindes, ausgelöst vielleicht durch die vielfältigen beziehungsprobleme einer sogenannten normalen familie, brinigt für jedes einzelne mitglied existenzielle fragestellung und beherrstcht das leben dieser familie.
Als allgemeinmediziner und schularzt sehe ich immer wieder mädchen mit massiven essstörungen, die gerade aus den "besten" familien komme. Das buch gibt eine erklärung, warum das so ist, aber einen hauch von ahnung, wie die zusammenhänge sein könnten.
Als familienvater sehe ich auch die frage an mich, ob sprachlosigkeit und flucht in die arbeit, wie von dem nicht eben sympathischen im buch auftretenden vater verkörpert, mitschuld am auslösen dieser oder auch anderer familienkatastrophen tragen kann.
Ich möchte möglichst vielen eltern und jugendlichen die lektüre des buches "die falschen Schuhe" empfehlen.

From:Paul Weitzer
Sent:Sunday, September 21, 2008 7:23 PM
To: Länger Susanna
Subjekt: Kurze Stellungnahme

Das Buch von Frau Susanna Länger ist ein Roman, der sehr nachdenklich macht. Von den zahlreichen Parametern der Krankheit Magersucht wird darin vor allem die familiäre Komponente in seinen exemplarischen Facetten - Mutter,(k) ein Vater, Geschwister, Leistungsdruck in der Schule, Freunde- durchleuchtet. Wer dieses Buch liest, kehrt aus den geschilderten Ereignissen sicher sensibler für dieses Thema in den eigenen Lebensalltag zurück.
Dr. Paul Weitzer, AHS-Professor, Wien

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